A10 Tauern Autobahn, Abschnitt Liesertal (L23, L25, L30)
A10 Tauern Autobahn – Abschnitt Liesertal
Pfeilerfußsicherungen und Pfeilersicherungen (Sanierung)
Die L23/L25 – „Talübergang und Hangbrücke Kremsbrücke“ ist Teil der A10 Tauernautobahn (km 119,800 bis 122,500). Es handelt sich dabei um ein Tragwerk auf Hohlpfeilern. Die Stützweiten betragen zwischen 35,0 m und 115,0 m bei der L23 und zwischen 42,0 m und 52,5 m bei der L25. Die Peiler werden jeweils auf kreisförmigen Brunnen mit Tiefen von 8,5 m bis 30,0 m, einem Durchmesser von 4,0 m bis 5,0 m gegründet.
Die L30 – Hangbrücke Gamschitz ist Teil der A10 Tauernautobahn (km 124,915 bis 125,104). Es handelt sich dabei um zwei getrennte Tragwerke auf Hohlpfeilern. Die Stützweiten betragen 33,0 m, 3 x 41,0 m und 33,0 m. Die Stützenpaare werden jeweils auf elliptischen Brunnen mit Höhen von 9,50 m bis 21,00 m gegründet.
Im Zuge der Ausschreibungsplanung zur Sanierung der Ankerwände (Pfeilerfußsicherungen) und Pfeilerfußpunkte der Objekte L23, L25 und L30, A10 Tauernautobahn (km 111,800 – 122,500 und km 124,915 – 125,104), war es erforderlich schadhafte Anker zu ersetzten, bzw. Anker nachträglich zu ergänzen. Im Zuge der Sanierung sind an den Pfeilerfußpunkten seitlich Ankerkonsolen geplant um die neuen Anker aufzunehmen. In der Ausschreibungsplanung wurden 2 Varianten für die Ankerkonsolen ausgearbeitet, eine aus Beton und eine aus Stahl. Weiters wurden die Sanierungsmaßnahmen zu den Ankerwänden (Pfeilerfußsicherungen) ausgearbeitet.
Bei den Pfeilerfußsicherungen wurde als alternative Vorgehensweise zur geplanten, vollumfassenden Sanierung der Ankerwände (Ersetzen aller Bestandsanker) die Nachrechnung gezielt ausgewählter Pfeilerachsen samt Pfeilerfußriegel und Brunnengründungen unter Berücksichtigung des fiktiven Wegfalls der betroffenen Ankerwände durchgeführt. Durch diese Vorgehensweise konnte eine Beurteilung der Notwendigkeit der vorhandenen Ankerwände in Hinblick auf die Tragfähigkeit der Brückenpfeiler und damit des gesamten Brückenobjektes erfolgen.
