Radegundengrabenbrücke – B111 / Kärnten
Radegundengrabenbrücke – B111 / Kärnten
Bogenbrücke (Verbreiterung und Verstärkung)
Aufgrund regionaler Interessen und der Verkehrssicherheit war es erforderlich, die Brücke um einen Gehsteig zu erweitern. Für die Realisierung des neuen Brückenquerschnitts wurden die bestehenden Randbalken abgebrochen und das Tragwerk auf einer Seite (Bereich Gehsteig) durch eine Stahlbetonkonstruktion, die durch eingebohrte und verpreßte Bewehrungsstäbe an den Bestand angeschlossen wird, um 1,10 m verbreitert. Auf der anderen Brückenseite war es auf Grund der Ableitung der Anprallkräfte (Rückhalteklasse H1) notwendig, den Randbalken zu erneuern.
Durch die einseitige Brückenverbreiterung erhöhte sich die Vertikal- und Torsionsbeanspruchung des Tragwerks. Daher wurde für die Tragwerksplatte über dem Bogen (Biegeverstärkung im Feld und über den Stützen durch CFK-Lamellen und Querkraftverstärkung über den Stützen durch eingebohrte und verpreßte Stahlstäbe) und die Lager auf der Seite der Verbreiterung (Lagertausch) eine Verstärkung erforderlich.
